Zutaten
Methode
- Gemüse vorbereiten: Schäle Karotten, Kartoffeln, Zwiebel und Knoblauch und schneide alles in grobe Würfel. Grob heißt: ruhig unregelmäßig, aber ungefähr gleich groß, damit alles gleichmäßig gart. Die Suppe wird später püriert, die Würfel müssen nicht schön sein.
- Andünsten: Erhitze Butter oder Pflanzenöl in einem großen Topf. Gib Zwiebel und Knoblauch dazu und dünste sie bei milder Hitze unter gelegentlichem Rühren glasig.
- Mitrösten: Gib Karotten und Kartoffeln dazu und röste sie 3 bis 4 Minuten unter Rühren mit, damit sie etwas Aroma vom Fett annehmen.
- Kochen: Lösche mit der Gemüsebrühe ab und löse dabei alles vom Topfboden. Bring die Brühe zum Kochen, schalte dann die Hitze herunter und lass die Suppe 20 bis 25 Minuten sanft köcheln, bis das Gemüse weich ist. Ein Karottenstück zerfällt dann leicht, wenn du es mit der Gabel andrückst.
- Pürieren: Püriere die Suppe fein. Am einfachsten geht das mit dem Stabmixer im Topf. Im Standmixer arbeitest du in kleinen Portionen, füllst den Behälter höchstens halb und hältst den Deckel mit einem Tuch fest, weil heiße Suppe sich ausdehnt und spritzen kann.
- Verfeinern: Rühre die Sahne unter. Schmecke mit Salz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und einer Prise Muskatnuss ab. Würze erst nach dem Pürieren, so kannst du den fertigen Geschmack besser beurteilen.
- Croutons rösten: Schneide die glutenfreien Brotreste in Würfel. Röste sie in Butter in einer sauberen Pfanne, die nicht mit normalem Brot in Kontakt war, und wende sie oft, bis sie goldbraun und knusprig sind. Mengen und Zeiten stehen nicht fest, behalte die Pfanne also im Blick. Tipp: Du kannst sie rösten, während die Suppe köchelt.

- Servieren: Schöpfe die heiße Suppe in Schalen und gib sofort die in Butter gerösteten Croutons darauf, damit sie knusprig bleiben. Optional: ein Klecks saure Sahne obenauf.
Notizen
Glutenfrei bleiben: Prüfe die Etiketten. Gemüsebrühe kann Gluten oder Spuren davon enthalten. Schär-Brot ist glutenfrei, trotzdem lohnt der Blick auf die Packung des Brotes, aus dem deine Reste stammen. Auch Sahne, Muskat und Pfeffer solltest du prüfen. Nimm eine saubere Pfanne, ein sauberes Brett und ein sauberes Messer, die nicht mit normalem Brot in Kontakt waren.
Kartoffeln: Verwendet werden vorwiegend festkochende oder mehligkochende Kartoffeln. Sie machen die Suppe sämig, weil ihre Stärke beim Weichkochen und Pürieren frei wird.
Croutons: Sie entstehen aus Brotresten, die Menge hängt also davon ab, was du übrig hast. Mengen stehen nicht fest, deshalb sind die Croutons nicht in den Nährwerten gezählt.
Butter oder Öl: Beides ist möglich. Die Nährwertschätzung geht von Butter aus.
Aufbewahren und Aufwärmen (allgemeiner Hinweis): Reste zügig abkühlen lassen, im Kühlschrank aufbewahren und vorsichtig unter Rühren wieder richtig heiß erhitzen, damit nichts am Boden ansetzt. Croutons getrennt halten und frisch rösten.
Die Nährwerte sind eine Schätzung aus Zutatendaten, keine Laboranalyse. Sie gelten pro Portion Suppe ohne Croutons.
