Zutaten
Methode
- Teig anrühren: Gib das glutenfreie Mehl, das Salz und nach Wunsch den Zucker in eine Schüssel (Vanillezucker oder Zitronenabrieb jetzt ebenfalls dazugeben). Füge die Eier und die Hälfte der Milch hinzu und verrühre alles mit dem Schneebesen oder Handrührgerät zu einem glatten Teig ohne Klümpchen.
- Flüssigkeit und Fett einarbeiten: Rühre die geschmolzene Butter, die nicht mehr heiß sein sollte, und die restliche Milch unter. Der Teig soll sehr flüssig sein, ähnlich wie flüssige Sahne.
- Quellen lassen: Decke die Schüssel ab und lass den Teig 10 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen. Dieser Schritt ist wichtig: Die Mais- und Reisstärke im Mehl bindet die Flüssigkeit erst jetzt richtig, und die Crêpes reißen beim Wenden nicht.
- Konsistenz prüfen: Rühre den Teig noch einmal um. Ist er zu dickflüssig geworden, rührst du 2 bis 3 EL Milch oder Mineralwasser mit Kohlensäure unter.
- Ausbacken: Erhitze eine beschichtete Pfanne (ideal 28 cm, 24 oder 26 cm gehen auch) bei mittlerer bis hoher Hitze. In einer guten Antihaftpfanne brauchst du kein zusätzliches Fett, die Butter im Teig reicht meist aus. Klebt der erste Crêpe, pinsle die Pfanne dünn mit etwas Öl oder Butter aus. Gib bei einer 28-cm-Pfanne etwa 80 bis 100 ml Teig hinein (eine kleine Kelle), bei 24 bis 26 cm etwa 60 bis 80 ml, und schwenke die Pfanne sofort, bis der Boden hauchdünn bedeckt ist.
- Wenden: Sieht die Oberseite trocken aus und wölbt sich der Rand leicht goldbraun (nach etwa 1 bis 2 Minuten), löst du den Crêpe mit einem flachen Pfannenwender, wendest ihn und backst die zweite Seite etwa 30 bis 60 Sekunden fertig.
- Füllen und servieren: Fülle die Crêpes ganz nach Belieben, zum Beispiel mit Nutella oder einem anderen Schokoaufstrich oder mit Marmelade, etwa selbstgemachter Erdbeermarmelade. Rolle oder falte sie dann. Auf den meisten Fotos sind die Crêpes gerollt.
Notizen
Hitze: Glutenfreies Mehl bräunt etwas anders als Weizenmehl. Mittlere bis leicht erhöhte Hitze (Stufe 6 bis 7 von 9) hält den Teig geschmeidig, sodass die Crêpes nicht trocken oder spröde werden.
Vor jedem Crêpe umrühren: Die Stärke im glutenfreien Mehl setzt sich schnell am Schüsselboden ab. Rühre den Teig deshalb vor jeder Kelle kurz durch.
Warmhalten: Stapele die fertigen Crêpes auf einem flachen Teller und decke sie mit einem zweiten Teller oder Alufolie ab. Im eigenen Dampf bleiben sie weich und lassen sich gut rollen oder falten.
Glutenfrei bleiben: Nimm glutenfreies Mehl und prüfe die Etiketten von Butter, Milch, Vanillezucker und Füllung. Verwende saubere Pfannen und Küchengeräte.
Die Nährwerte sind eine Schätzung aus Zutatendaten, keine Laboranalyse. Gezählt sind Mehl, Eier, Milch und die 50 g Butter im Teig. Salz, Zucker, Vanillezucker oder Zitronenabrieb, Fett für die Pfanne und die Füllung sind nicht enthalten.
